Brera (Typ 939)
Das dynamische Sport-Coupe Alfa Romeo Brera (Typ 939) wurde im Jahr 2002 vom renommierten Automobil-Designer Giorgetto Giugiaro entworfen. Alfa Romeo entschied sich den Brera als Nachfolgemodell für den inzwischen doch etwas in die Jahre gekommenem Alfa Romeo GTV auf den Markt zu bringen. Die Auslieferung dieses sehr nah an der ursprünglich auf dem Genfer Automobil-Salon präsentierten Studie gehaltenen Modells erfolgte dann endlich im Jahr 2005.
Bereits am Typenschlüssel (Typ 939) kann man erkennen, dass der Alfa Romeo Brera über die gleichen Gene verfügt, wie der Alfa Romeo 159 (Typ 939).
Einer Theorie zufolge verdankt dieser Alfa Romeo seinen Namen dem Mailänder Vorort/Stadtteil Brera. Anders lautende Theorien besagen jedoch, dass dieser Alfa Romeo nach dem Museum „La Pinacoteca di Brera a Milano“ benannt wurde.
In der Zwischenzeit musste der Alfa Romeo Brera bereits einige Änderungen erfahren. Sowohl die eingefleischten Alfisti als auch die Fachpresse monierten u.a. das zu hohe Fahrzeuggrundgewicht. Alfa Romeo brachte es daraufhin immerhin fertig, eine um ca. 25 kg abgespeckte Version dieses Fahrzeugs auf den Markt zu bringen. Außerdem wurde der vielfach kritisierte Seitenhalt der Vordersitze deutlich verbessert und selbst für den Alfa Romeo Brera 2,2 JTS war nun eine Bremsanlage mit 4-Kolben-Festbremssätteln bestellbar. Auch das elektronische Sperrdifferential „Q2“ ist mit in die Serienproduktion eingeflossen, um nur einige Änderungen zu nennen.
Der im Alfa Romeo Brera 2.2 JTS verbaute Vierzylinder-Otto-Motor mit 2,2 Litern Hubraum stammt ursprünglich aus dem Hause Opel, wurde von Alfa Romeo allerdings komplett überarbeitet. Der Sechszylinder-Otto-Motor im Alfa Romeo Brera 3,2 Liter JTS stammt dagegen aus dem Hause Holden, einer australischen Tochtergesellschaften des GM-Konzerns. Dieser wurde aber ebenfalls von Alfa Romeo an den Brera angepasst und deutlich optimiert.
Das für den Alfa Romeo Brera angebotene Diesel-Aggregat ist bereits aus den älteren Alfa Romeo-Modellen 156 und 166 bekannt. Es handelt sich hierbei um ein 2,4 Liter Multijet Aggregat, das in seiner aktuellen Version 200 bzw. 210 PS leistet.
Der ursprüngliche Plan von Giorgetto Giugiaro, den Alfa Romeo Brera mit einem V8-Motor aus dem Hause Maserati auszustatten, wurde jedoch leider wieder verworfen.

| Allgemeine Daten |
| Produktionszeitraum |
2005 - ? |
Vorgänger |
GTV (Typ 916)
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| Produktionszahl |
? |
Nachfolger |
Keiner |
| Maße |
Karosserieversionen |
| Länge |
4.410 mm |
Sportcoupé
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3 - türig |
| Breite |
1.830 mm |
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| Höhe |
1.341 - 1.372 mm |
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| Gewicht (EU) |
1.520 - 1.700 KG |
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| Otto - Motoren |
| 2,2 JTS 16V |
185 PS |
auch als Selespeed erhältlich
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3,2 JTS 24V
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260 PS |
Q4 optional / Q-Tronic optional
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| Diesel - Motoren |
2,4 JTDM 20V
| 200 PS
| 2005 - 2007
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| 2,4 JTDM 20V |
210 PS |
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2,4 JTDM 20V Q-Tronic
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200 PS |
Q-Tronic
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