147, 156 und 156 Sportwagon



Die Rückkehr eines Mythos - die neuen Alfa GTA Modelle. Die umfassenden technischen Veränderungen im Vergleich zum Basismodell machen sie zu reinrassigen Sportwagen. Atemberaubende Beschleunigungswerte kombiniert mit den modernsten Sicherheitssystemen lassen puren Fahrspaß aufkommen.

Hinzu kommen seine muskulöse Linienführung und das brilliante Design, bei dem Alfa Romeo einmal mehr seine Liebe zu Detail beweist. Alles in einem einzigartige Fahrzeuge mit der kompromisslos temperamentvollen Handschrift leidenschaftlicher Rennsportkonstrukteure.



Motor - Der V6-Klassiker


Das Antriebsaggregat des Alfa 147/156 GTA und des Alfa Sportwagon GTA stammt von dem Dreiliter- Sechszylinder mit 24 Ventilen ab, der mittlerweile zum Klassiker geworden ist und die Topversionen des Alfa 166 und Alfa Gtv ausstattet. Ein leistungsstarkes Triebwerk mit einer fülligen Leistungsabgabe, wie es sich für einen Sechszylinder geziemt. Für die GTA-Versionen des Alfa 147/156 haben die Techniker die Nockenwelle und die Kolben modifiziert, um den Hubraum auf 3,2 Liter zu vergrößern, was eine Hub Verlängerung um 78 mm bewirkte. Diese Maßnahme sagt alles zu den Leistungszielen aus. Um lediglich die PS zu erhöhen, hätten Eingriffe an der Steuerung, der Kraftstoffversorgung und der Elektronik genügt.

Die Hubraumvergrößerung durch die Hubverlängerung hingegen ist eine Maßnahme, die nicht nur auf hohe Fahrleistungen sowie hohe Leistungs- und Drehmomentspitzen, sondern auch auf eine gleichmäßige und progressive Abgabekurve bereits ab den unteren Drehzahlbereichen abzielt. Und so soll es auch bei einem Auto sein, das, wenngleich es begeisternde Performances bietet, für den Gebrauch im Alltag und nicht nur auf den Streckenkursen bestimmt ist.
Selbstverständlich ging die Hubraumvergrößerung mit einer ganzen Reihe weiterer Maßnahmen einher. Der Ansaug- und Abgastrakt wurden mit neuen Steuerzeiten in Übereinstimmung gebracht, die Software der Steuereinheit wurde neu erstellt und die Leistung der Kühlanlage erhöht, die auch einen Motorölkühler umfasst.

Die Hubraumvergrößerung durch die Hubverlängerung hingegen ist eine Maßnahme, die nicht nur auf hohe Fahrleistungen sowie hohe Leistungs- und Drehmomentspitzen, sondern auch auf eine gleichmäßige und progressive Abgabekurve bereits ab den unteren Drehzahlbereichen abzielt. Und so soll es auch bei einem Auto sein, das, wenngleich es begeisternde Performances bietet, für den Gebrauch im Alltag und nicht nur auf den Streckenkursen bestimmt ist.
Selbstverständlich ging die Hubraumvergrößerung mit einer ganzen Reihe weiterer Maßnahmen einher. Der Ansaug- und Abgastrakt wurden mit neuen Steuerzeiten in Übereinstimmung gebracht, die Software der Steuereinheit wurde neu erstellt und die Leistung der Kühlanlage erhöht, die auch einen Motorölkühler umfasst.

Aufgrund der Leistungssteigerung des Motors wurde auch die Kraftübertragung verstärkt. Neu sind die Achswellen, die Kupplung hingegen ist vergrößert und das Sechsganggetriebe weist einige robustere Komponenten auf. Dem manuellen Getriebe wurde 2003 eine von Magneti Marelli entwickelte Selespeed Version zur Seite gestellt, dessen Funktionslogik von der Formel Eins abgeleitet ist und sowohl im unteren als auch im oberen Drehzahlbereich für raschere Gangwechsel sorgt.



Radaufhängung


Das Aufhängungsschema des Alfa 147/156 GTA besteht aus der hervorragenden
Kombination von Vierlenkeraufhängung vorn (das einzige Fahrzeug in seinem Segment mit diesem Aufhängungstyp) und weiterentwickelter McPherson-Aufhängung hinten.
Dieses technische Konzept, das bereits den Erfolg des Alfa 147/156 besiegelt hat, wurde auf die veränderten Merkmale der neuen Modellversion abgestimmt, um dem Alfa 147/156 GTA ausgezeichnete Fahrleistungen und zugleich einen hohen Komfort zu gewährleisten.
Die Radaufhängungen unterlagen einer langen und akkuraten Überarbeitung des Basisschemas, als deren Zielstellung ein vorbildliches Handling galt. Weitere Zielstellung war ein Höchstmaß an Fahrleistungen, damit der Fahrer eine optimale Kontrolle über das typische Fahrverhalten dieses reinrassigen Sportwagens hat. Aus Kundensicht hat die langwierige Feinarbeit die folgenden Resultate hervorgebracht:

  • - Hohe Ansprechbereitschaft
  • - Präzises und progressives Lenkverhalten
  • - Hohe Stabilität und einfache Kontrolle auch im Haftgrenzbereich
  • - Sehr geringfügige Aufbaubewegungen
  • - Hoher Komfort in allen Fahrsituationen und auf jedem Fahruntergrund



Vorderradaufhängung


Dem Fahrer gestattet der Alfa 147/156 GTA die für den Frontantrieb typische ausgezeichnete Fahrzeugkontrolle, gepaart mit einer außerordentlichen Sportivität und Lenkpräzision, die besonders auf kurvenreichen Landstraßen ausschöpfbar sind. Das Verdienst geht maßgeblich an die Vierlenkeraufhängung an der Vorderachse. Sie wurde eigens vom Centro Ricerche Fiat und von der Alfa Romeo Entwicklungsabteilung für das Modell entwickelt. Von der Vorderradaufhängung des Alfa 147/156 weicht sie in den folgenden Elementen ab: verstärkte untere Traverse, tiefergelegtes Fahrwerk, neue Stoßdämpfer- und Federabstimmung, spezielles Radlager mit veränderter Befestigungsposition der Führungsstange und ein Stabilisator von größerem Durchmesser.
Diese technischen Optimierungen haben zu einem sportiveren Ansprechverhalten der Vierlenkeraufhängung geführt. Bei dieser Radaufhängung bilden die Lenker (zwei übereinander angeordnete Dreiecke, deren Basis über ein Scharnier am Fahrzeugkorpus und deren Spitzen an der Radgruppe befestigt sind) aufgrund ihrer Radbefestigung eine viereckige Figur.
Die Struktur der Aufhängung besteht aus einem unteren Gusslenker, einem Lager aus Stahl und einem oberen Leichtmetalllenker. Die koaxiale Federbeingruppe ist über ein elastisches Element mit dem Aufbau und über eine Leichtmetallgabel mit dem unteren Lenker verbunden. Aus Gründen der Platzeinsparung und der Torsionssteifigkeit ist der obere Lenker an einer "Schnecke" aus Aluminium (am Aufbau verankert) angelenkt, die als Trägerelement für die obere Befestigung des Federbeins fungiert.
In Hinsicht auf das Fahrverhalten vereinbart die Vierlenkeraufhängung auf vollendete Weise die weiten Radfederbewegungen mit einer optimalen Kontrolle der Arbeitsbedingungen der Reifen. Die Lösung gestattet aufgrund des oberen Lenkers, der höher als der Radmittelpunkt angeordnet ist, eine völlige Ausschöpfung des Bereichs zwischen Rad und Triebwerksaggregaten.
Aber nicht nur das. Zu den Vorteilen dieses Aufhängungsschemas zählen weiterhin die optimierte Reifenhaftung, die - auch in den schwierigsten Fahrsituationen - verbesserte Traktion, die Selbstausrichtungswirkung, die proportional zur Seitenbeschleunigung in der Kurve ist, der progressive Kraftaufwand am Lenkrad, der gleichmäßig bis zum Haftgrenzbereich ansteigt, sowie die Verhinderung des Eintauchens der Fahrzeugfront beim Bremsen ("Anti-Dive") und des Auftauchens bei Beschleunigung ("Anti-Lift").
Große Aufmerksamkeit galt auch den kleinen Fahrbahnunebenheiten. Damit diese besser geschluckt werden, kommen öldynamische Gleitbuchsen für die Scharnierverbindung des oberen Dreiecks mit der Schnecke, Doppeldichtungen und Buchsen aus glasfaserverstärktem Teflon für die Stoßdämpferrohre und eine Teflondichtung für den Stoßdämpferkolben zum Einsatz.



Hinterradaufhängung


Auch an den Hinterradaufhängungen haben die Techniker zahlreiche Maßnahmen vorgenommen. Das bewährte und zuverlässige McPherson-Schema wurde in seiner Geometrie und seinen Konstruktionselementen überarbeitet. Die Resultate sind eine veränderte Position der Befestigungen am Aufbau, eine spezifische Federabstimmung, eine veränderte Steifigkeit der Stoßdämpfer und Buchsen sowie ein Stabilisator von größerem Durchmesser.
Auch in konstruktionstechnischer Hinsicht weist die McPherson-Aufhängung des GTA innovative Lösungen auf. So zum Beispiel die Schraubenfedern, die nicht nur eine andere Steifigkeit und eine niedrigere Lage im Verhältnis zum Alfa 147 haben, sondern auf der oberen und unteren Federplatte von einem Gummiring abgedämpft werden, der die Laufruhe erhöht. Oder der Stabilisator mit direkter Befestigung am Stoßdämpfer über Pleuel, die aus Strukturkunststoff bestehen und an Stahlkugelgelenken angelenkt sind, und der obere Hubendpuffer in Cellaste (geschlossenporiges Polyurethan, das dauerhaft seine Elastizität bewahrt). Neu sind auch die doppelt wirkenden Gasdruckdämpfer aus hochfestem Stahl mit niedrigen Wandstärken. Und schließlich die seitlichen Hebel und die Buchsen der Aufhängungslenker und der hinteren Traverse, die sämtlich spezifisch für den Alfa 147 GTA konzipiert wurden.
Die obere Stoßdämpferbefestigung ist zudem als Kegelverbindung ausgelegt. Auf diese Weise wird die Verschraubung mit dem Aufbau umgangen, was sich vorteilhaft für die Montage und die Zuverlässigkeit auswirkt.
Kurzum, es handelt sich um bedeutende Innovationen und technische Maßnahmen, die zu einer weiteren Leistungsoptimierung der Hinterradaufhängung führen. Es genügt der Hinweis, dass die auf diese Weise überarbeitete Hinterradaufhängung ein besseres Schluckvermögen bei Hindernissen aufgrund der Rückwärtsbewegung des Rades in Längsrichtung ohne Lenkabweichungen gewährleistet.
Außerdem sorgt sie für höchste Spurstabilität bei Hindernissen wie Straßenbahnschienen, Dehnungsfugen auf Autobahnbrücken usw. Aber damit hat es noch nicht sein Bewenden. Die Hinterradaufhängung des Alfa 147 GTA erhöht die Ansprechbereitschaft und -progressivität der Lenkung und verleiht dem Fahrzeug auch in Grenzsituationen ein hohes Selbstausrichtungsvermögen, da unter Seitenlast das Rad in erheblichem Maße geführt wird. Die überarbeitete Hinterradaufhänung des Alfa 147 GTA gewährleistet außerdem eine erhöhte Nachspur des Rades in der Wankphase.
Damit wird eine verbesserte Bodenhaftung bei Kurvenfahrt und eine korrekte Position des Wankmittelpunktes erzielt, was die allgemeine Fahrzeugbalance optimiert.



Sicherheit


Neben einer Bremsanlage mit vorbildlichen Leistungen (vorn innenbelüftete 305-mm-Bremsscheiben (330mm ab dem Jahr 2004) mit Bremssätteln von Brembo mit Doppelzylinder und hinten Bremsscheiben mit dem Durchmesser 276 mm) verfügt der Alfa 147/156 GTA über die modernsten elektronischen Einrichtungen zur Kontrolle des Fahrverhaltens, angefangen bei der Bremsung bis hin zur Traktion.

Das bedeutet: Nicht nur ABS, sondern auch EBD, das die Bremskraft auf die Vorder- und Hinterräder verteilt, und das neue VDC für die Stabilitätskontrolle bei Kurvenfahrt, komplett mit MSR zur Regulierung des Bremsmoments beim Herunterschalten und ASR zur Schlupfbegrenzung der Räder bei Beschleunigung.



ABS mit EBD


Der Alfa 147/156 GTA ist serienmäßig mit dem Antiblockiersystem ABS Bosch 5.7 ausgestattet, das heute zu den Modernsten zählt und in das der elektronische Bremskraftverteiler EBD (Electronic Brake force Distribution) integriert ist. Die Besonderheit des Systems, das über vier aktive Sensoren, vier Kanäle und eine hydraulische Steuereinheit mit zwölf Magnetventilen verfügt, liegt in seinen aktiven Sensoren, die das von den Rädern kommende Signal selbst verarbeiten können, anstatt es zur Steuereinheit zu senden. Daraus ergibt sich eine höhere Ansprechbereitschaft des Systems und die Fähigkeit, Geschwindigkeitssignale in der Nähe von null Stundenkilometer zu erfassen (passive Sensoren erfassen keine Fahrgeschwindigkeiten unter 4 km/h). Außerdem besteht eine geringere Störanfälligkeit durch elektromagnetische Felder und die Erwärmung der Fahrbahnoberfläche. Aufgrund der Erfassung auch sehr niedriger Geschwindigkeitsbereiche lassen die aktiven Sensoren eine bessere Nutzung von Satellitennavigationssystemen zu, da eine präzisere Aktualisierung der Streckendaten des Autos möglich ist. Komplettiert wird dieses moderne ABS durch den elektronischen Bremskraftverteiler EBD, der die Bremswirkung auf die vier Räder verteilt, um deren Blockierung zu vermeiden und in jeder Situation die vollständige Fahrzeugkontrolle abzusichern. Das System berücksichtigt bei seinem Betrieb die Haftbedingungen der Räder und die Effizienz der Bremsbeläge, deren Überhitzung es zudem reduziert. Damit bietet dieses ausgeklügelte ABS wertvolle Garantien: ein Höchstmaß an Bremskraft an jedem blockiergefährdeten Rad in Abhängigkeit von der Bodenhaftung, vollständige Fahrzeugkontrolle auch bei durchgetretenem Bremspedal, automatische Anpassung an die verschiedenen Betriebsbedingungen und hohe Ansprechbereitschaft.



ASR


Um den Schlupf der Antriebsräder bei schlechter Bodenhaftung einzugrenzen, verfügt der Alfa 147/156 GTA über das ASR (Anti Slip Regulation), das eine Funktion des VDC ist. Dieses ausgeklügelte System arbeitet in jedem Geschwindigkeitsbereich und hat, wie erwähnt, die Aufgabe, das Durchrutschen der Reifen verhindern, indem es in Abhängigkeit vom Haftkoeffizienten, der zum Zeitpunkt des Schlupfes erfasst wurde, das Motormoment reguliert. Ausgehend von der Drehzahl der Räder, die von den ABS-Sensoren berechnet wird, berechnet das System den Schlupfgrad und aktiviert es zwei verschiedene Kontrollsysteme zur Wiederherstellung der Bodenhaftung: Wenn eine zu hohe Leistungsanforderung das Durchdrehen beider Antriebsräder bewirkt (zum Beispiel beim Aquaplaning oder bei Beschleunigung auf einer unebenen, verschneiten oder vereisten Fahrbahn), wird das Motormoment verringert, indem der Öffnungswinkel der Drosselklappe und damit die zuströmende Verbrennungsluft reduziert wird. Wenn nur ein Rad durchdreht (zum Beispiel auf der Kurveninnenseite bei Beschleunigung oder dynamischen Lastwechselerscheinungen), wird dieses automatisch gebremst, ohne dass der Fahrer das Bremspedal zu betätigen braucht. Damit wird eine Wirkung ähnlich der des selbstsperrenden Differenzials erzielt. Das ASR hält weitestmöglich die Fahrzeugstabilität aufrecht und ist besonders bei Haftverlust nützlich (man denke nur an die Auffahrrampen von Garagen im Winter) und bei ungleichmäßiger Haftreibung des Asphalts. Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Pluspunkt des ASR ist die geringere Beanspruchung der mechanischen Bewegungsorgane wie Differenzial und Getriebe, was durch die Kontrolle des Radanlaufs und der Traktion bei niedrigen Geschwindigkeiten erreicht wird. Das ASR wird automatisch bei jedem Anlassen des Motors aktiviert. Zum Abschalten des Systems ist nur die Betätigung eines Schalters an der Mittelkonsole erforderlich. Wenn das ASR aktiv ist, blinkt die Kontrollleuchte am Instrumentenbord. Ist lediglich die Kontrollleuchte am Instrumentenbord eingeschaltet (und die LED am Schalter erloschen), weist das auf eventuelle Anomalien oder Störungen des Systems hin. Das ASR ist bei Verwendung von Schneeketten abzuschalten. In diesem Fall muss das Rad, um Kraft auf den Boden zu übertragen, den Schnee mit kleinen Rutschbewegungen "anhäufen" können, die das ASR hingegen zu verhindern sucht.



VDC - MSR (ausschließlich beim 147 GTA)


Um eine absolute Fahrzeugkontrolle in allen Situationen, Grenzsituationen inbegriffen, zu garantieren, wird der Alfa 147 GTA mit dem VDC (Vehicle Dynamic Control) geboten, das beim Flaggschiff Alfa 166 in der Version 3.0 V6 24v debütierte.
Es handelt sich um ein innovatives System, das in Grenzsituationen bei gefährdeter Fahrzeugstabilität eingreift und dem Fahrer bei der Fahrzeugkontrolle behilflich ist. Als Einrichtung sportlicher Prägung, wie sie für einen echten Alfa mit einer ausgezeichneten Straßenlage kennzeichnend ist, überlässt das VDC in Normalsituationen dem Fahrer die vollständige Kontrolle über das Fahrzeug und reagiert erst, kurz bevor die Situation kritisch zu werden beginnt. Das VDC ist stets aktiviert.
Wenn hingegen bei schlechter Bodenhaftung abrupt der Gang heruntergeschaltet wird, spricht das MSR (Motorschleppmomentregelung) an, das für die Erhöhung des Motormomentes sorgt und das Durchdrehen infolge der Räderblockierung verhindert.
Das VDC kontrolliert hierzu permanent die Haftung der Reifen auf dem Fahrbahnuntergrund in Längs- und in Querrichtung und stellt bei androhendem Ausbrechen aus der Kurve die Richtungsstabilität und die normale Straßenlage wiederher. Über Sensoren ermittelt es die Drehung des Fahrzeugs um die Hochachse (Gierwinkelgeschwindigkeit), die Querbeschleunigung des Autos und den Lenkwinkeleinschlag (der die gewählte Richtung angibt). Es vergleicht anschließend diese Werte mit den von einem Computer berechneten Sollwerten und stellt - anhand eines komplizierten mathematischen Modells - fest, ob das Fahrzeug die Kurve innerhalb des Haftgrenzbereichs durchfährt oder ob die unmittelbare Gefahr des Ausbrechens mit der Front oder dem Heck besteht (Untersteuern und Übersteuern).
Um das Auto wieder in die Spur zu bringen, erzeugt das VDC eine Gierbewegung, die der stabilitätsgefährdenden Bewegung entgegengesetzt ist, indem es das entsprechende (kurveninnen- oder kurvenaußenseitige) Rad separat abbremst und die Motorleistung (über die Drosselklappe) reduziert. Und genau hierin besteht die Besonderheit des Systems, das von den Alfa Romeo Technikern entwickelt wurde. Die Bremsen werden möglichst graduell betätigt (was für den Fahrer kaum merklich ist), und die Leistungsreduzierung des Motors ist moderat, so dass stets ein sportlicher Fahrstil und ein großes Fahrvergnügen gewährleistet sind.
Das VDC befindet sich zur Erfüllung seiner komplexen Aufgabe ständig in Kommunikation mit den Sensoren der Bremsen und dem Motormanagement, aber auch mit den folgenden Einrichtungen:

  • - Lenkrad und Lenksäule (über den Lenkungssensor);
  • - Instrumentenbord (aktive Kontrollleuchten);
  • - "Body Computer" über die CAN-Hochgeschwindigkeitsleitung, die ständig Informationen mit dem ABS, dem
  •   Motormanagement und der Steuereinheit des Automatikgetriebes austauscht;
  • - elektronisches Gaspedal (das seinerseits mit dem ABS kommuniziert);
  • - Kreiselsensor am Fußboden der Fahrgastzelle zur Erfassung des Gierwinkels und der  Seitenbeschleunigung des
  •   Fahrzeugs.


 


Technische Daten


156 3.2 V6 24V GTA
156 Sportwagon 3.2 V6 24V GTA
147 3.2 V6 24V GTA
Karosserie
Türen 4 5 2
Plätze 5 5 5
Länge (mm) 4430 4430 4213
Breite (mm) 1765 1765 1764
Höhe unbeladen (mm) 1402 1411 1412
Radstand 2595 2595 2546
Spur vorne/hinten unbeladen (mm) 1522/1509 1522/1509 1516/1504
Kofferraumvolumen 378 360 - 1180 280
Tankinhalt (l) 63 63 63
Leergewicht, fahrbereit ohne Fahrer 1410 1460 1360
Höchstzulässige Belastung (kg) 500 495  
Höchstzulässiges Gesamtgewicht 1910 1955  
Motor
Art/Lage 6 in 60 Grad - V Stellung, vorne quer
Hubraum (ccm) 3179
Bohrung/Hub (mm) 93 x 78
Verdichtungsverhältnis 10,5 : 1
Kraftstoffart Eurosuper 95 ROZ
Leistung (kw/PS) bei Drehzahl (1/min) 184/250 bei 6.200
Steuerung DOHC, Hydrostößel, Phasenschieber, 4 Ventile pro Zylinder
Gemischaufbereitung/Zündung elektronische Benzineinspritzung Bosch Motronic ME 7.3.1 mit zylinderselektiver Klopfkontrolle
Elektrische Anlage
Batteriekapazität (Ah) 70 70 60
Lichtmaschine (A) 140 140 140
Fahrleistungen und Verbrauch
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 250 250 246
Beschleunigung 0 - 100 km/h (sec) 6,3 6,3 6,3
Verbrauch MVAG auf 100 km (l)      
städtisch 18,1 18,4 18,1
außerstädtisch 8,6 8,8 8,6
gesamt 12,1 12,3 12,1
CO2-Emission (g/km) 287 293 287
Emissionskontrolle Euro 3 Euro 3 Euro 4
Kraftübertragung
Antriebsart Frontantrieb
Getriebe 6 - Gang manuell oder Selespeed
Übersetzung
1. Gang 3,500 : 1 3,500 : 1
2. Gang 2,235 : 1 2.235 : 1
3. Gang 1,520 : 1 1,520 : 1
4. Gang 1,161 : 1 1,156 : 1
5. Gang 0,971 : 1 0,971 : 1
6. Gang 0,818 : 1 0,818 : 1
Retourgang 3,545 : 1 3,545 : 1
Triebachse 3,733 : 1 3,733 : 1
Fahrwerk
Vorderradaufhängung Einzelradaufhängung, Vierlenkeraufhängung mit doppeltem Schwinglenker und an Kugelgelenken angelenktem Stabilisator
Hinterradaufhängung Einzelradaufhängung vom Typ McPherson, mit Querlenkern und Stabilisator
Lenkung Zahnstangenlenung servounterstützt
Bremsen Scheibenbremsen, vorne S305 (S330 ab 2004) innenbelüftet, hinten S276
Felgen 7,5J x 17
Reifen 225/45 ZR 17 91 Y

 


Messwerte - 156 GTA (SportAuto - Heft Nr. 3/2002)

Gewicht
Fahrzeug vollgetankt 1410 kg
Gewichtsverteilung vo./hi. 64,5 / 35,5 %
Leistungsgewicht 5,6 kg/PS
Testverbrauch
Minimalverbrauch 12,6 L / 100 km
Maximalverbrauch 15,6 L / 100 km
Durchschnittsverbrauch 14,2 L / 100 km
Beschleunigung
0 - 40 km/h 2,0 s
0 - 60 km/h 3,0 s
0 - 80 km/h 4,5 s
0 - 100 km/h 6,3 s
0 - 120 km/h 8,4 s
0 - 140 km/h 10,6 s
0 - 160 km/h 14,4 s
0 - 180 km/h 18,3 s
0 - 200 km/h 21,9 s
Elastizität
  4. Gang 5. Gang 6. Gang
80 - 100km/h 3,3 s 3,7 s 4,8 s
80 - 120 km/h 6,0 s 8,1 s 10,2 s
80 - 140 km/h 9,0 s 12,0 s 15,4 s
80 - 160 km/h 12,4 s 16,1 s 21,6 s
80 - 180 km/h 16,0 s 20,7 s 27,3 s
Höchstgeschwindigkeit
250 km/h
Bremsweg
aus 100 km/h (kalt) 38,0 m
aus 100 km/h (warm) 39,2 m
aus 200 km/h (warm) 161,3 m / 5,8 s
Messbedingungen
Lufttemperatur 10 Grad Celsius
Asphalttemperatur 12 Grad Celsius
Luftdruck 1015 mbar