156 (Typ 932)
Die 4-türige Mittelklasse-Limousine Alfa Romeo 156 (Typ 932) wurde von 1997 bis 2005 gebaut. Für das unverwechselbare Design dieses Fahrzeugs zeichnete der Designer Walter Maria de' Silva verantwortlich. Der Alfa Romeo 156 wurde seit seiner Markteinführung mit insgesamt 36 internationalen Auszeichnungen geehrt und gehört somit zu den am häufigsten prämierten Fahrzeugen der Welt.
Sämtliche Modellvarianten des Alfa Romeo 156 wurden mit einem 5- oder 6-Gang Schaltgetriebe ausgestattet, wobei die Variante mit 2-Liter-Aggregat ab 1999 auch mit der halbautomatischen Schaltung „Selespeed“ angeboten wurde.
Im Frühjahr 2000 hat Alfa Romeo die Modellpalette des Alfa Romeo 156 mit dem Alfa Romeo 156 Sportwagon um eine attraktive Kombivariante erweitert. Im Jahr 2002 folgte dann das erste dezente Facelift. Neben marginalen Veränderungen im Innenraum sowie lackierten Außenspiegeln und Stossfängern wurde die Modellvariante mit 2-Liter-Ottomotor mit einem neuen Aggregat ausgestattet, dem 2.0 JTS mit Direkteinspritzung.
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In Anlehnung an die legendäre Baureihe des Alfa Romeo GTA aus den späten 60er Jahren wurde von 2002 bis 2005 der Alfa Romeo 156 auch in einer GTA-Variante angeboten. Der Alfa Romeo 156 GTA verfügte über einen V6-Motor mit 3,2 Litern Hubraum und einer Leistung von 250 PS. Optional war der Alfa Romeo 156 GTA auch mit der halbautomatischen Schaltung „Selespeed“ erhältlich.
Im Jahr 2003 erhielt der Alfa Romeo 156 sein zweites Facelift, welches deutlich größere Modifikationen beinhaltete, als das erste. Am deutlichsten wurde dies bei der nun wesentlich kantigeren Frontpartie mit tiefer platziertem Scudetto. Geprägt wurde dieses zweite Facelift im wesentlichen durch den Designer Giorgetto Giugiaro (dessen Feder später auch der Alfa Romeo 159, und der Alfa Romeo Brera entspringen sollten). Mit der Modellreihe „Crosswagon Q4“ brachte Alfa Romeo 2004 dann sogar eine Allradvariante des Alfa Romeo 156 Sportwagon auf den Markt. Äußerlich hob sich dieses Modell durch einen Unterfahrschutz an Front- und Heckstossfänger sowie durch ein deutlich höheres Fahrwerk von den anderen Modellvarianten ab.
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| Allgemeine Daten | |||
| Produktionszeitraum | 1997 - 2005 | Vorgänger | 155 (Typ 167) |
| Produktionszahl | 670.695 |
Nachfolger | 159 (Typ 939) |
| Maße | Karosserieversionen | ||
| Länge | 4.435 mm | Limousine | 4 - türig |
| Breite | 1.743 mm | Sportwagon |
5 - türig |
| Höhe | 1.390 mm | Crosswagon |
5 - türig |
| Gewicht (EU) | 1.250 - 1.485 KG | ||
| Otto - Motoren | |||
| 1,6 Twinspark 16V | 120 PS | Basisversion | |
| 1,8 Twinspark 16V | 144 PS | wegen geringer Nachfrage 2000 eingestellt | |
| 2,0 Twinspark 16V | 155 PS | ||
| 2,0 Twinspark 16V | 155 PS | Selespeed, ab Herbst 1999 | |
| 2,0 Twinspark 16V | 150 PS | ab Mitte 2000 aufgrund der Abgasnorm EURO 3 | |
| 2,0 JTS 16V |
166 PS | Benzindirekteinspritzer der 2002 eingeführt wurde |
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| 2,5 V6 24V |
190 PS, 192 PS |
6 Zylinder-V-Motor (Arese) |
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| 3,2 V6 24V |
250 PS | GTA-Version ab 2002, 6 Zylinder-V-Motor (Arese) | |
| Diesel - Motoren | |||
| 1,9 JTD |
105, 110 & 115PS 140 & 150PS (MJet) |
4 Zylinder-Reihenmotor, ab 2003 wurden auch leistungsstärkere Multijet-Motoren eingebaut |
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| 2,4 JTD |
136, 140 & 150 PS 175 PS (MJet) |
5 Zylinder-Reihenmotor, ab 2003 wurden auch leistungsstärkere Multijet-Motoren eingebaut | |