Agnelli-Tochter bekommt keinen Einblick in Vermögenswerte

(18/03/2010)

Die Fiat-Erbin Margherita Agnelli de Pahlen ist mit ihrem Versuch gescheitert, per Gericht das Gesamtvermögen ihres Vaters prüfen zu lassen. Dabei ging es vor allem um vermutete Vermögenswerte im Ausland, die man vor allem in der Schweiz und Liechtenstein vermutete. Die Fiat-Erbin hatte den Rechtsstreit angezettelt um zu mehr Geld zu kommen.

Nach Angaben der "La Repubblica" wies ein Gericht in Turin die Klage der 54-jährigen Tochter des verstorbenen Fiat-Chefs Gianni Agnelli zurück. Die Prozesskosten in Höhe von 32'000 Euro muss die Klägerin voll übernehmen, was aber keine grosse Sache sein dürfte. Immerhin hat sie rund 800 Millionen Euro geerbt, als der legendäre Fiat-Chef Agnelli im Jahr 2003 verstarb.

Die Tochter hatte damals aber rasch vermutet, dass drei frühere Berater ihres Vaters ausländische Konten des Vaters verschwiegen hatten. Sie forderte in dem seit fast drei Jahren laufenden Verfahren vollständige "Transparenz" über den Besitz ihres Vaters.

Die 54-Jährige wurde beim Streit nicht von der Familie unterstützt, die Söhne Lapo und John Elkann hatten sich stets draussen halten lassen. Der italienische Staat hat hingegen das Verfahren genau beobachtet und dort wollte man alle Vermögenswerte genau kennen, vor allem jene im Ausland. Es wird immerhin vermutet, dass bis zu einer Milliarde Euro ausserhalb Italiens versteckt sind.

Autor: didiklement

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