Ferrari muss vielleicht keine Strafe mehr befürchten

(29/07/2010)

Ferrari muss nach dem umstrittenen Alonso-Sieg vom letzten Sonntag am Deutschland-Grand Prix wohl keine weiteren Sanktionen mehr fürchten. Der Skandal ist von der Presse recht aufgebauscht worden, weil es offensichtlich eine Stallorder gab, die Massa vom Sieg abhielt. Die FIA-Strafe der Rennkommissare hat das Team aus Italien bereits akzeptiert und die 100 000 Euro Strafe wohl schon gezahlt.

"Man hat entschieden, den Fall an den Motorsport-Weltrat zu geben. Aber dort wird nichts passieren", sagte Carlos Gracia, einer der sieben Vizepräsidenten des Automobil-Weltverbandes FIA, der spanischen Sporttageszeitung As: "Das Vergehen wurde bereits geahndet, Ferrari hat die Strafe akzeptiert und die Sache ist damit vom Tisch. Man kann nicht zweifach für ein Vergehen bestraft werden."

Carlos Gracia will sich als Präsident des spanischen Motorsportverbandes für eine Abschaffung des Teamorder-Verbots einsetzen. Denn schlussendlich muss man auch festhalten, dass es keine richtige Stallorder gab und es mehrere Rundenlang auch so war, dass Alonso schneller fuhr als Massa.

Autor: didiklement

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